Wie arbeitet der Homöopath mit dem Patienten?

Mit Homöopathie behandelt man nicht die Krankheit, sondern den ganzen Menschen mit seinen individuellen Symptomen und subjektiven Empfindungen. Trotz medizinischer oder pathologischer Befunde erlebt jeder Patient seine Krankheit auf eine andere Weise.

Der Grundpfeiler einer homöopathischen Behandlung ist die Anamnese. Das heißt ein Gespräch, in dem der Heilpraktiker bis in das kleinste Detail ihr Beschwerdebild erkennen möchte. Auf der körperlichen , geistigen und emotionalen Ebene. Ziel der Anamnese ist es, ein möglichst umfassendes Bild von Ihnen zu bekommen. Ihr Handeln, Fühlen und Denken ist genauso wichtig wie das körperlich erkennbare Erscheinungsbild der Krankheit. Die Entstehung der Krankheitsgeschichte und Parallelen in ihrer Familie vervollständigen die Darstellung.

Nach dieser komplexen Fallanalyse ist es dem Homöopathen möglich, ein auf den Patienten passendes Arzneimittel, zu verordnen, das in der Lage ist die Selbstheilungskräfte anzuregen.

Der Homöopath begegnet seinem Patienten mit Empathie, Respekt, Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen.